Anti-Bias

Vorurteilsbewusst leben und arbeiten

Hintergrund
Toleranz, Respekt und gegenseitige Anerkennung des Anderen in seinem Anderssein sind wichtige Voraussetzungen für das Gelingen von friedlichem Zusammenleben. Im alltäglichen Leben finden unbewusst oder auch geplant Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Identitäten statt. Diese tragen das Potenzial in sich, sowohl einen bunten Strauß an neuen gemeinsamen Lebensentwürfen und Gemeinschaften hervorzubringen als auch Rückzug, Ablehnung des Fremden und Unverständnis auszulösen. Aufgrund dessen ist es im Allgemeinen und besonders im beruflichen Rahmen wichtig, die eigenen teils unbewussten Zuschreibungen und Vorurteile zu erkennen und zu hinterfragen. Diese Vorgehensweise trägt dazu bei, Menschen in ihrer Vielfalt als eigenständig anzuerkennen und sie nicht automatisch nach den eigenen Ansprüchen, Maßstäben und Wertvorstellungen zu bewerten.

Ziele
Die Fortbildung basiert auf einem interaktionsorientierten Konzept, das mittels Selbsterfahrungsübungen einen persönlichen und emotionalen Zugang zu den Inhalten schaffen kann. Die Teilnehmenden erwerben methodische Handlungskompetenzen und konzeptionelle Inspirationen für das Leben und Arbeiten in einer durch Vielfalt geprägten Gesellschaft. Sie reflektieren Möglichkeiten, aber auch strukturelle Grenzen professioneller Intervention. Ziel des Anti-Bias Ansatzes ist Vorurteilsbildung bewusst zu machen und so Diskriminierung abzubauen. Dies kann gelingen durch die Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt, basierend auf unterschiedlichsten Erfahrungen sowie durch die Herauskristallisierung einer persönlichen und professionellen inneren Haltung.

Referentinnen: Jelena Iyassu, Melanie Bächle
Datum: 04.03.2024
Dauer: 09.00 – 16.00 Uhr
Veranstaltungsort: AZK, Johannes-Albers-Allee 3, Königswinter
Teilnehmerzahl: 15 – 20

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Antje Martens
0228 38 27-191