Bindungssensibilität in der Traumaarbeit

In der Arbeit mit traumatisierten Klientinnen und Klienten werden wir regelmäßig mit Re-Inszenierungen und oftmals starken Gegenübertragungsphänomen und der Gefahr von Sekundärtraumatisierungen konfrontiert.
Die große Herausforderung von unsicheren und desorganisierten Bindungsmustern in professionellen Hilfeprozessen soll in einem kurzen Theorieteil und anschließend anhand konkreter Fallbeispiele vertieft erörtert und erarbeitet werden. Dabei werden auch das grundsätzliche Zusammenspiel eigener Bindungsmuster und der der Klient*innen in der psychologischen Arbeit beleuchtet.
Ziel des Seminars ist auch, neue und weitere Wege sinnvoller Vernetzungen zwischen verschiedenen Berufsgruppen und Institutionen  zu fördern.
Unter flexibler Einbeziehung von Praxis und Theorie soll in dieser Fortbildung auch das Methodenrepertoire für den Ausdruck der inneren Gefühlswelten für die therapeutische und pädagogische Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen erweitert und  vertieft werden.
Im Rahmen übungszentrierter Einheiten haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, Techniken und deren theoretischen Hintergrund kennen zu lernen, auszuprobieren und die eigene Kreativität neu bzw. weiter zu entdecken.

Alternative Termine: 
01. September 2020
18. Januar 2021
Uhrzeit: 9.00 bis 17.00 Uhr
Teilnehmerzahl: max. 19 TN
Ort: AZK Johannes Albers Allee 3, 53639 Königswinter

Referentinnen:
Elvira Chevally, Dipl. Sozialarb., Dipl. Sozialpädagogin
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Schwerpunkt: ambulante Psychodiagnostik für Kinder- und Jugendliche, Psychotraumatologie (Kinder und Jugendliche), Juniordozentin an der KBAP

Barbara Kunz, Kinder und Jugendlichenpsychotherapeutin; Köln-Bonner Akademie für Psychotherapie (KBAP), Hypnotherapie nach Milton Erickson an der KBAP, Gestalttherapeutische Ausbildung bei Gabriele Meyer-Enders, Gruppentherapeutische Ausbildung an der KBAP, Diplom Heilpädagogik, Schwerpunkt: Frühe Kindheit, Sprachheilpädagogik, Universität zu Köln, Weiterbildungen u.a. Sandspieltherapie, Traumatherapie, Kinderzeichnungen in der Psychotherapie, Säuglingsforschung, Autismus, Körpertherapie, Adoption und Pflegekinder

Haben Sie Fragen, besondere Wünsche, Vorschläge, Empfehlungen?

Antje Martens
0228 38 27-191