Wie eine Spende für einen ergonomischen Schulranzen ein kleines Mädchen sehr glücklich macht

Ein sechsjähriges Mädchen aus einer Gruppe der Ev. Jugendhilfe Godesheim freut sich bereits seit Wochen auf ihren Schulanfang nach den Sommerferien und auf ihren neuen Schulranzen.

Das Kind ist klein und leicht für sein Alter, die von öffentlicher Hand bewilligte Finanzierung eines Schulranzens reicht allerdings nicht für einen ergonomisch an die Größe und das Gewicht des Kindes anpassbaren Schulranzen aus. Die Ranzen, die noch im Budget liegen, sind zu groß, zu schwer und/oder sitzen nicht richtig.

Nach Darstellung der Situation und auf Anfrage nach einem Rabatt für einen ergonomisch anpassbaren Schulranzen bei der Firma Harenberg in Bonn, erklärte sich die Firma Harenberg spontan bereit, dem sechsjährigen Mädchen einen entsprechenden Schulranzen zu spenden. 

Die Firma Harenberg in Bonn ist ein familiengeführtes Fachgeschäft, das weit über Bonn hinaus als Inbegriff für bekannte Marken, Produkte namhafter Hersteller und erstklassigen Service gilt. In einem speziell vereinbarten Schulranzen-Termin wird der Schulranzen im Fachgeschäft ergonomisch perfekt auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kindes angepasst, um den besten Start in die Schulzeit zu ermöglichen.

Ein Beratungstermin für das Kind wurde zügig vereinbart, alle, insbesondere das kleine Mädchen waren sehr aufgeregt und freuten sich sehr auf den Termin. Dann war der große Tag für den Schulranzen-Kauf endlich gekommen. Das sechsjährige Mädchen erzählt (der Bericht von ihm erscheint außerdem in der Zeitung der EJG Campus-Jugend-Redaktion):

Mein erster Schulranzen

„Die Betreuer*innen haben mich in der Gruppe abgeholt. Dann sind wir losgefahren.

Da war ganz viel Verkehr, alles war abgesperrt, das Navi konnte nicht helfen, und wir kamen auch deshalb noch zu spät. Doof. Aber wir kamen hin. 

Und dann, als wir da waren, habe ich einen ersten Schulranzen anprobiert. Sarah aus dem Laden hat mich beraten, mir geholfen und den Ranzen auf meine Größe eingestellt. Ich musste mit dem Ranzen und extra Gewichten rennen, dann kam der nächste Schulranzen. Und ich habe den auch ausprobiert, und ich musste auch wieder rennen mit Gewichten.  Beide fand ich gut und bequem. Dann sollte ich mich für einen der beiden verschiedenen Typen und Marken von Ranzen entscheiden. 

Ich habe mich für den ersten Ranzen entschieden, der mit den Sternen, der war noch bequemer als der zweite. 

Und dann hat Sarah gesagt, ich soll einen Ranzen unter ganz vielen aussuchen. „Gefällt der dir, oder gefällt der nicht?“ fragte sie mich. Und dann als nur noch drei übrig waren, konnte ich mir dann final einen aussuchen. Das war dann der mit Punkten und mit „Kletties“, da waren Katzen drauf. 

Dann durfte ich schauen, was drin ist, und wo ich was festmachen kann. Und dann haben wir noch ein Foto mit Ranzen gemacht, das konnte ich behalten. Den Ranzen durfte ich gleich mitnehmen, und dann sind wir Eis essen gegangen.

Am besten hat mir an allem gefallen, dass ich einen neuen Schulranzen bekommen habe, der mir auch noch richtig gut gefällt. 

Danke Sarah und Danke „Schulranzen-Laden.“

Als wir zurück in die Gruppe fuhren, sahen wir ein sehr glückliches, kleines Mädchen im Auto sitzen, das den anderen Kindern in der Gruppe stolz von ihren Erlebnissen und dem „Schulranzen-Kauf“ erzählte. Das Foto mit dem Ranzen hängt inzwischen für alle sichtbar in der Küche am Kühlschrank. 

Der Schulranzen ist nun sicher verwahrt für den kommenden ersten Schultag, an dem er dann zum Einsatz kommen wird. 

Liebes Team Harenberg, Sie haben nicht nur ein kleines Mädchen und seine Betreuer*innen damit glücklich gemacht, Sie haben dem Kind auch ein ganz besonderes Erlebnis zum Eintritt in seine neue Lebensphase ermöglicht. DANKE SCHÖN.