Social Media: Kompetent im Umgang mit der digitalen Welt.

Seit gut zwei Jahren beschäftigen wir uns in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern mit dem Thema Soziale Medien | Medienkompetenz.
Immer schneller verändern sich die Gesellschaft und ihre Formen der Kommunikation.
Digitalisierung und Mediatisierung prägen die Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen ebenso wie die der Mitarbeitenden. Dies verändert den Rahmen, in dem Kinder und Jugendliche aufwachsen und in dem sie ihre Entwicklungsaufgaben leisten.

Herausforderungen. Chancen. Perspektiven.
Als Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe stehen wir damit vor neuen Herausforderungen, es bieten sich aber auch Chancen, die sich aus verschiedenen  inhaltlichen und strukturellen Perspektiven ergeben. Eine intensive Auseinandersetzung der Jugendhilfe mit der Digitalisierung unserer Lebenswelten ist dringend angesagt.

Die Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW steht uns hier als Kooperationspartner unter anderem mit ihrem Konzept  PowerUp beratend und unterstützend zur Seite. PowerUp ermöglicht medienpädagogische Handlungspraxis im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe, im Speziellen der Hilfen zur Erziehung.

Mit praktischen, medienpädagogischen Projekten vor Ort, mit Beratungsangeboten und Fortbildungen, werden wir in 2017 vielfältige Möglichkeiten bieten, Medienkompetenzen zu stärken und einen Zugang zu den komplexen Themen zu finden.

Aufgrund der enormen Bedeutung des Internets für junge Geflüchtete haben wir im vergangenen Jahr das Jugendhilfeportal Stadtgrenzenlos geschaffen. Kinder, Jugendliche und Familien in den Hilfen zur Erziehung brauchen dringend Kompetenzen im Umgang mit der digitalen Welt, um hier nicht ausgeschlossen zu werden. Fachleute sprechen von der sogenannten „digitalen Ungleichheit“.

Medienpädagogische Arbeit eignet sich zusätzlich vor allem auch für die künftige inklusive Ausrichtung der Jugendhilfe. Prinzipiell können wir die Angebote auch für externe Zielgruppen und Träger öffnen.